Ventil Verlag

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Dienstag, 15 Mai 2018 | 00:19 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"Brancas Musik bleibt durchweg manisch bohrend, schabend und sägend, die reinste akustische Hobelbank. Wo Brancas Kollege Philip Glass die Minimal Music schon sehr früh an eingängige, neoklassizistische Strukturen gekoppelt hatte, blieb Branca stets lärmig und geradezu freudlos, holzschnittartig Schwarz-Weiß. Hier werden unversöhnlich Lärmwälle aufgebaut, die sich seinerzeit trotz Neue-Musik-Hintergrund bestens in die ebenso hektische wie desillusionierte Klangsprache von Kollegen wie James Chance und The Swans einfügten." Martin Büsser über Glenn Branca, 1948–2018.

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Donnerstag, 26 April 2018 | 09:19 Uhr | Facebook: Link | Likes: 0

»Im Gegensatz zu vielen anderen heutigen Journalistinnen und Journalisten, die über keinerlei politische Theoriebildung oder kritisches Bewusstsein verfügen, geschweige über die erforderliche sprachliche Ausdrucksfähigkeit, war Büsser klug, scharfsinnig, eloquent und scheute die Kontroverse nicht. Auch hatte er Vorbehalte gegenüber einer sich permanent stärker vereinheitlichenden und formal sowie inhaltlich verarmenden industriell gefertigten Massenkultur, deren Hauptzweck darin zu bestehen scheint, die Menschen »mit Lebenshilfe und damit letztendlich mit penetranter Lebensfreude zu bombardieren« (Büsser).« Thomas Blum in der Tageszeitung neues deutschland über "Für immer in Pop". Am Samstag wird das Buch in Berlin von Myriam Brüger, Jonas Engelmann, Jens Friebe, Conny Lösch, Christina Mohr, Hendrik Otremba, Kristof Schreuf und Jana Sotzko vorgestellt: https://www.facebook.com/events/365087923968452/

testcard presents ...

Dienstag, 03 April 2018 | 22:04 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

Wir freuen uns präsentieren zu können:
PTTRNS
Material und Geschichte Tour
präsentiert von Jungle World, ByteFM, DIFFUS Magazin, testcard & MusikBlog
05.04.2018 Hamburg, Hafenklang
06.04.2018 Köln, Gebäude 9
07.04.2018 Wiesbaden, Schlachthof Wiesbaden
08.04.2018 Ulm, Cabaret Eden
09.04.2018 München, Milla - Live Club
10.04.2018 Nürnberg, Zentralcafé im Künstlerhaus (K4)
11.04.2018 Dresden, Ostpol
12.04.2018 Leipzig, TANZCAFÉ ILSES ERIKA
13.04.2018 Jena, Glashaus im Paradies
14.04.2018 Berlin, Kantine am Berghain

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Samstag, 31 März 2018 | 21:26 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

RIP Brendon Whitney alias ALIAS (1976–2018).

Frank Spilker über Martin Büsser

Montag, 26 März 2018 | 09:37 Uhr | Facebook: Link | Likes: 0

"Für mich war er eine der wichtigsten Personen, die gesellschaftliche Entwicklungen wie sie im Pop gespiegelt werden, entlarven, beschreiben und definieren konnte", schreibt Frank Spilker über Martin Büsser und die Textsammlung "Für immer in Pop". Wir bedanken uns. Das Buch ist portofrei in unserem Webshop erhältlich: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Freitag, 02 März 2018 | 14:13 Uhr | Facebook: Foto | Likes: 0

Traurig.

»Für immer in Pop« im Deutschlandfunk Kultur.

Montag, 12 Februar 2018 | 19:35 Uhr | Facebook: Link | Likes: 0

"Für immer in Pop" im Deutschlandfunk Kultur.

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Montag, 12 Februar 2018 | 09:05 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

Martin Büsser. 12.2.1968 – 23.9.2010.

"Ich versuche, neben den Tagesereignissen zu stehen. Ich will Subkultur in ihrer idealen Form begreifen: Stilistisch eben nicht schlechter als die Hochkultur, sondern ihr überlegen. Wortkünstlern wie Botho Strauß nicht mit ihren Mitteln entgegentreten. Nein, besser sein, Phrasen entkräften. Keine Angst davor, dass unsere Gegner geschulter sein könnten. Sondern selbst jede Schulung durchmachen, um es wirklich mit ihnen aufnehmen zu können." M.B. 1994 im ZAP.

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Frank Apunkt Schneider im WDR

Samstag, 10 Februar 2018 | 14:21 Uhr | Facebook: Link | Likes: 0

"Antideutsche Popgeschichte ist als Gegenentwurf zu der deutschen Popgeschichte zu verstehen, die geschrieben werden muss und zwar immer wieder seit der Rot-Grünen Regierung 1998. Damals haben die Deutschen nämlich entdeckt, dass die Popkultur in ihrer nationalen Neuerfindung oder Selbstfindung eine wichtige Rolle spielt. Und seitdem geht es um die deutsche Popgeschichte und das geht mir wahnsinnig auf die Nerven, weil damit ja auch immer Deutschland transportiert wird. Deshalb wollte ich die Popgeschichte mal andersrum schreiben, nämlich als eine Geschichte gegen das deutsche Kollektiv." Frank Apunkt Schneiders Plädoyer für eine Ästhetik der Verkrampfung, nachzuhören im WDR, nachzulesen hier: https://www.ventil-verlag.de/titel/1614/deutschpop-halts-maul

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Freitag, 09 Februar 2018 | 12:54 Uhr | Facebook: Foto | Likes: 0

"Für immer in Pop".
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Dienstag, 06 Februar 2018 | 10:34 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Spätestens beim Durchlesen des 25-seitigen Textheftes, das »Lifted …« beilag, hätte den Kritikern auffallen müssen, dass hier nicht jemand einfach seine verzweifelte Seele sprudeln lässt, sondern ein reflektiertes, fiktionales Künstler-Ich aufgebaut hat. Die Musik von Bright Eyes benötigt deshalb so viel Text, weil Gesagtes ständig zurückgenommen wird und jede Zeile wie eine Korrektur der vorherigen daherkommt. Gerade die zerfahrenen frühen Bright-Eyes-Platten, die nur wenig konventionelle Songstruktur aufweisen, lassen unzählige Sprechweisen kollidieren und geben damit ihr Misstrauen gegenüber Authentizität zu erkennen.« Aus dem Kapitel »Fan bleiben« in: Martin Büsser: "Für immer in Pop. Texte, Artikel und Rezensionen aus zwei Jahrzehnten". Vorbestellbar ab sofort hier: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Montag, 05 Februar 2018 | 10:28 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Zur Blütezeit von Hardcore in den 1980ern waren die Szene-Aktivisten ganz stolz auf ihre »D.I.Y.«-Mentalität: Eigene Fanzines machen, eigene Labels betreiben, nur in unkommerziellen, autonomen Läden aftreten. Dies war der Luxus einer Mittelschicht-Jugend zu ökonomisch noch relativ stabilen Zeiten. Heute verdient auch fast niemand mehr etwas an der Sache, weder die Musiker noch die Journalisten, doch inzwischen ist »non-profit« aufgezwungen. Es ist keine freiwillige Entscheidung mehr. Und nur so erklärt sich, warum in den Magazinen die stets gleichen, öden Konsens-Bands auftauchen und auf die stets gleichen öden Fragen die stets gleichen öden Antworten geben. Die Zeit ist reif für eine neue Fanzine-Revolution! Aber wer kann sich eine solche Selbstausbeutung noch leisten?« Martin Büsser 2009 in der Fabrikzeitung über die Krise des Musikjournalismus. Mehr dazu in "Für immer in Pop. Texte, Artikel und Rezensionen aus zwei Jahrzehnten". Vorbestellbar ab sofort hier: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Freitag, 02 Februar 2018 | 11:17 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Weil Jan Delay mit »Searching For ...« einfache Lösungen auf komplexe Fragen bot und jene Widersprüche ausgebügelt hat, die der Musik seiner Labelkollegen von den Goldenen Zitronen sehr viel mehr Substanz geben, ist zu befürchten, dass tatsächlich die Falschen seine Lieder singen: Diejenigen, die Noam Chomskys politische Schriften zur ihrer Bibel und Israel zum Verbrecherstaat erklären, die noch immer vom »Selbstbestimmungsrecht der Völker« reden und Reggae unkritisch als authentischen Ausdruck »afroamerikanischer Spiritualität« lieben. Delays zur Naivität neigende Musik, die den ungetrübten Glauben an die Aufrichtigkeit der linken Tat nach alten Antiimperialismus- und Schweinestaat-Mustern nährt, ist auf schlicht-brutale Weise »retro«.« Martin Büsser 2006 über das Album "Mercedes-Dance" von Jan Delay in der StadtRevue. Am 12.2. erscheint anlässlich seines 50. Geburtstages der Band "Für immer in Pop. Texte, Artikel und Rezensionen aus zwei Jahrzehnten". Vorbestellbar ab sofort hier: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

»Für immer in Pop«, erhältlich ab dem 14.2.

Mittwoch, 31 Januar 2018 | 20:43 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Ich bin da draußen. Und doch mittendrin. Tut nicht weh, wenn jemand sagt, der Büsser sei kein Punk. Meinetwegen sagt mir nach, ich wäre lieber als Heidegger zur Welt gekommen – »Mit Brille geboren«. Juckt mich nicht, denn ich bin wirklich nie Punk gewesen wie Karl Nagel oder Ale Sexfeind Punk war. Ich habe Hochachtung vor fast allen Punks auf dieser matschigen Kugel. Aber obwohl auch mir jedes Bier nähersteht als meine Brille, hat mir Punk-Schreibe stilistisch fast nie gefallen. Nicht weil ich ein Spießer der Form wäre, sondern weil sich gewisse Dinge einfach nur in einer komplexeren (und damit auch schöneren) Sprache ausdrücken lassen, schätze ich. Wer mir nachts zwischen Zwei und Drei begegnet, wird wissen, dass ich kein lumpiger Dandy bin, aber so schäbig meine Wochen oft verlaufen werden, bin und bleibe ich – dafür gerne gehasst – ein gnadenloser Ästhet.« Martin Büsser in ZAP im Oktober 1994. Martin Büsser wäre am 12.2. Fünfzig geworden. Aus diesem Anlass erscheint an diesem Tag die Textsammlung "Für immer in Pop", die ab sofort vorbestellbar ist: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Sonntag, 28 Januar 2018 | 16:32 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Die ständige Selbstbespiegelung geht auf die Nerven, das Selbstbejammern noch viel mehr. Aber es geht auf sympathische Art auf die Nerven, auf die süße Art – und die ist die gefährlichste, weil sie verführt, Tocotronic am Ende auch noch als Status quo anzusehen, als beste aller Möglichkeiten. Musik für Kids, die bis 28 im Elternhaus bleiben. Letztlich also die letzte Konsensband. Jeder Pickel ein Stück echte Jugendkultur. Eine Band, die aber wahrscheinlich nur deshalb von allen geliebt wird, weil sie in den Zimmern bleibt. Gefühlsecht für zuhause.« Martin Büsser 1996 über Tocotronic im Zap. Mehr dazu ab dem 12.2. in Martin Büsser: Für immer in Pop. Ab sofort vorbestellbar: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

Music is My Boyfriend

Freitag, 26 Januar 2018 | 09:49 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"The Fall, das war eines der ersten Livekonzerte, auf das ich aus bewusster Entscheidung gegangen bin, also der Band wegen. Und Mark E Smith war großartig schlecht gelaunt. Mitten im Set gingen ihm die Zigaretten aus, er verließ die Bühne, um einen Zigarettenautomaten zu suchen, die Band spielte stoisch fünf oder zehn Minuten einen typisch monotonen Fall-Beat weiter, Smith kam auf die Bühne zurück, zündete sich eine Zigarette an und setze in genau der Zeile wieder ein, die er zuvor unterbrochen hatte." Martin Büsser in: Music is My Boyfriend. Das lange vergriffene Buch ist ab dem 12.2. wieder erhältlich: https://www.ventil-verlag.de/tit…/1277/music-is-my-boyfriend

Für immer in Pop

Donnerstag, 25 Januar 2018 | 21:54 Uhr | Facebook: Link | Likes: 0

"Fuck the System". Vorabdruck aus "Für immer in Pop" in der morgen erscheinenden Februar-konkret. Das Buch ist ab dem 12.2. in unserem Webshop erhältlich: https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

Für immer in Pop

Mittwoch, 10 Januar 2018 | 10:25 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

»Dass »quiet« weitaus mehr bedeuten kann als belanglose Fahrstuhl-Musik, haben Yo La Tengo schon in den 1980ern gewusst. Zu einer Zeit, als Underground noch automatisch mit Aggressivität und Noise gleichgesetzt wurde, mit Hardcore und kahlrasierten »Schneller, lauter, härter«-Combos, arbeiteten sie bereits an einer verträumten, leicht schlaffen Form von Psychedelic-Pop, hin- und hergerissen zwischen Schwermut und Euphorie. Selbst das Gitarrenfeedback klingt bei Yo La Tengo stets zart und zerbrechlich. Vielleicht wird deshalb so wenig über Yo La Tengo geschrieben, weil die Band selbst gar keinen Diskurs anbietet, sondern völlig in sich selber ruht. Die Musik ist sich selbst genug.« Martin Büsser über Yo La Tengo. Mehr dazu ab Februar in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. Buchvorstellungen am 17.2. in Mainz (Hafeneck) und am 15.3. in Leipzig (Institut für Zukunft). Weitere Termine folgen. https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Montag, 08 Januar 2018 | 15:58 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"Station 17 lassen uns Punk neu entdecken. Was daran als verrückt gilt, als behindert, ist die Sprache, die keine Fessel kennt. Das Gefühl, das nicht fragt, ob es sich äußern darf. Diese Gesellschaft, die sich verboten hat, frei herauszureden, fürchtet sich so vor dem, was sie Unsinn nennt, dass sie lieber im eisigen Schweigen erstarrt. Ein Schweigen, das wir täglich in den leeren Phrasen der Zeitungen, im Gewäsch von RTL-Serien und auf Partys mitverfolgen können: abgetötete Sprache, der Kadavergeruch von Verstorbenen." Martin Büsser 1993 im ZAP (!) über Station 17. Mehr dazu ab Februar in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. Releaseparty Mitte März im Institut für Zukunft, Leipzig. https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Freitag, 05 Januar 2018 | 18:15 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"EA80 sind nicht depressiv im Sinne von Schleimspuren wie Sisters of Mercy – Downsein als völlig apolitisch-aphilosophisches Image, weil »Frauen mehr auf mysteriöse
Weltschmerz-Typen stehen« –, sondern antworten mit ihrer Negativität mustergültig auf die demolierte Wirklichkeit.
Und sie antworten darauf besser als der Großteil deutscher Punkbands, die Texte gegen diese Wirklichkeit/Gesellschaft/Wasauchimmer in melodische Fun-Strukturen pressen." Martin Büsser 1994 im ZAP über EA80. Mehr dazu ab Februar in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. Releaseparty Mitte März im Institut für Zukunft, Leipzig. https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Donnerstag, 04 Januar 2018 | 10:18 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"Wir Sind Helden, das als Pop weiter wuchernde Geschwür des rot-grünen Kuschel-Nationalismus, können sich problemlos von Managements und Plattenfirmen distanzieren, weil sie genau den massenkompatiblen, strunzdummen Pop spielen, zu dem ihnen sowieso jedes Management geraten hätte – inklusive des auf Integrität und Authentizität aufgebauten Images, das sich in nichts von Phänomenen wie Pur und Wolfgang Petry unterscheidet, lediglich eine andere Zielgruppe bedient." Martin Büsser 2003 über deutsche Popmusik zu Beginn des neuen Jahrtausends. Mehr dazu ab Februar in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. Releaseparty Mitte März im Institut für Zukunft, Leipzig. https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

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Mittwoch, 03 Januar 2018 | 20:35 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"Je mehr Kappen auf den kahlen Köpfen, je spitzer die Bärtchen und je winddurchlässiger die Shorts, desto wahrscheinlicher handelt es sich um jene Spezies, die dem Hardcore all jene Eigenschaften zurückgegeben hat, gegen die er doch einmal vehement angetreten war. Unter anderem ein musikalisches Mackertum, das auch den Kloß in der Hose längst nicht mehr verbirgt: »damn you’re so hot«, hecheln Limp Bizkit in „I’d Eat You Alive“, dessen Botschaft darin besteht, dass manche Ladys einfach zu heiß sind, als dass man(n) ihnen widerstehen könnte. Wie war das mit den Vergewaltigungsopfern, die doch im Grunde selbst schuld sind? Obwohl sie unappetitlich sind, erkläre ich mich bereit, Limp Bizkit aufzuessen. Damit sie endlich weg sind." Martin Büsser 2003 über Limp Bizkit. Mehr dazu sowie weitere Rezeptideen im Februar in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. (und weil hier kein Limp Bizkit-Video erscheinen muss, die anderen Kekse aus den USA). https://www.ventil-verlag.de/titel/1810/fuer-immer-in-pop

White Wine Music

Montag, 18 Dezember 2017 | 10:18 Uhr | Facebook: Foto | Likes: 0

testcard freut sich, die anstehende Tour von White Wine Music, erschienen auf dem famosen Label Altin Village & Mine, zu präsentieren:

11.01.2018 Berlin — Hau
13.01.2018 Haldern — Rock im Saal
15.02.2018 München — Milla
16.02.2018 Schorndorf — Manufaktur
17.02.2018 Erfurt — Frau Korte
27.02.2018 Dresden — Ostpol
28.02.2018 Hamburg — Übel & Gefährlich

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Sonntag, 17 Dezember 2017 | 11:43 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"Die Bedeutung von Nirvana ist nicht größer als die einer Jeans." Martin Büsser über Nirvana in ZAP #44/Dezember 1991. Mehr dazu sowie weitere steile Thesen im Frühjahr in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010.

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Samstag, 16 Dezember 2017 | 12:37 Uhr | Facebook: Video | Likes: 0

"FSK gestatten, zu Schunkeln und gleichzeitig zu Kotzen. Ihr Brückenschlag zwischen Titisee und Texas kehrt Adornos These, 'Kitsch ist das Schöne als Hässliches' um und macht aus dem Hässlichen etwas Schönes: FSK haben eine Form gefunden, die den musikalischen Dunstkreis des deutschen Ledernacken gegen sich selbst ausspielt.
Selten hat eine Band Ironie so überzeugend bis ins Letzte ausgereizt. Seit der verheerenden Wiedervereinigung ist dies die erste und bisher einzige Platte, auf der ein Nachdenken über Deutschland stattfindet, ohne dass 'gegen Nazis' je ausgesprochen wird. Noch nie hat eine Popband Volkskunde und Faschismusanalyse so treffend auf einen Nenner gebracht." Martin Büsser über Freiwillige Selbstkontrolle in: ZAP # 80 / Januar 1994. Mehr dazu im Frühjahr in: Martin Büsser: Für immer in Pop. Texte 1990 bis 2010. Thomas Meinecke, Michaela Melián